Hundeshooting in Heidelandschaft

Heideshooting: Warum diese Location nie langweilig wird

Ich war inzwischen schon mehrmals mit Hunden für ein Heideshooting unterwegs. Und obwohl wir dabei immer wieder auf derselben Fläche fotografieren, komme ich jedes Mal mit anderen Bildern nach Hause.

Genau das ist für mich das Spannende an dieser Location: Die Heide sieht nicht bei jedem Shooting gleich aus. Licht, Wetter, Jahreszeit, Hund und natürlich auch seine Persönlichkeit verändern die Bilder jedes Mal.

Eine Location, drei ganz unterschiedliche Bildwelten

Inzwischen habe ich meine festen Stellen gefunden, an denen die Heide für mich besonders gut funktioniert. Trotzdem fühlt sich kein Shooting nach „dem gleichen Programm“ an.

Ich kombiniere bei jedem Heideshooting drei unterschiedliche Bildwelten:

Nahaufnahmen, bei denen einzelne Heidesträucher den Hund einrahmen und die Umgebung fast wie ein natürlicher Rahmen wirkt.

Klassische Landschaftsbilder, bei denen der Hund mitten in der Weite der Heide steht und die Landschaft bewusst Teil des Bildes wird.

Und Actionbilder im weichen Sand und Gras, die bei den Hundehaltern besonders beliebt sind. Hier darf gerannt, gespielt und einfach Hund sein. Wer möchte, darf seinen Hund dann am Ende des Shootings noch in den See zum Baden schicken. So dass wir dann sogar noch einige Wasserbilder machen können.

Dazu kommen zwei feste Punkte, die ich immer wieder gern nutze: eine große alte Eiche und eine Holzbank. Auch solche Elemente helfen dabei, innerhalb derselben Location ganz unterschiedliche Bilder entstehen zu lassen.

Ein weiterer Vorteil dieser Fläche: Dort ist es meistens angenehm ruhig. Wir können uns auf den Hund konzentrieren, ohne ständig Fotografen, Spaziergängern oder anderen Hunden ausweichen zu müssen.

Und genau das ist bei einem Hundeshooting viel wert. Denn je entspannter die Situation ist, desto eher entstehen Bilder, auf denen ein Hund nicht einfach nur irgendwo sitzt, sondern wirklich er selbst sein kann.

Der Morgen mit den glitzernden Spinnweben

Eines meiner schönsten Heideshootings begann besonders früh.

Wir waren so zeitig unterwegs, dass überall im Heidekraut noch Spinnweben hingen, auf denen der Morgentau glitzerte. Die ganze Fläche wirkte dadurch plötzlich ganz anders als bei meinen späteren Shootings.

Mein Model an diesem Morgen war ein schwarzer, langhaariger Hund. Und der war entsprechend schnell klatschnass.

Für den Hund war das vermutlich weniger romantisch als für mich. Aber genau solche Situationen gehören für mich zu einem Shooting dazu. Manchmal lohnt es sich, ein bisschen außerhalb der Komfortzone zu fotografieren.

Und tatsächlich sind an diesem Morgen einige meiner liebsten Bilder entstanden.

Das ist auch einer der Gründe, warum ich die Heide so gerne fotografiere: Man kann dieselbe Location mehrfach besuchen und trotzdem immer wieder etwas Neues entdecken.

Ein paar Tipps, falls du selbst ein Heideshooting planst

Bei der Heide gibt es ein paar Dinge, die ich aus meinen bisherigen Shootings gelernt habe.

Kleine Hunde brauchen bei der Motivwahl etwas mehr Aufmerksamkeit. Im hohen Heidekraut können sie sonst schnell optisch verschwinden. Dann suche ich bewusst Stellen mit niedrigerem Bewuchs oder fotografiere aus einer Perspektive, bei der der Hund stärker zur Geltung kommt.

Bei der Kleidung würde ich eher zu dezenten Farben greifen. Die Heide bringt mit ihrem Violett bereits Farbe ins Bild. Sehr kräftige oder stark gemusterte Kleidung kann dadurch schnell unruhig wirken. Naturtöne, gedeckte Farben oder ruhige Farbakzente funktionieren für mich meistens besonders gut.

Auch bei der Bildbearbeitung halte ich mich bewusst zurück. Der lila Schimmer des Heidekrauts darf natürlich sichtbar sein. Ich möchte ihn aber nicht so stark verstärken, dass die Landschaft künstlich aussieht.

Morgens oder lieber später am Tag?

Ende August und Anfang September gibt es beim Timing eine kleine Entscheidung zu treffen.

Wer früh morgens fotografiert, kann mit etwas Glück Nebel, Tau und weiches Morgenlicht erwischen. Wenn dann die ersten Sonnenstrahlen durchbrechen, entsteht eine ganz besondere Stimmung – so wie bei dem Shooting mit den glitzernden Spinnweben.

Wer lieber auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch später am Tag fotografieren. Dann ist die Heide meist trocken und wir können bei weichem Licht fotografieren, ohne dass der Hund innerhalb kürzester Zeit komplett durchnässt ist.

Beides kann wunderschön werden.

Nur bei nasser Heide gilt aus meiner Erfahrung: Mit einem kurzhaarigen Hund lässt sich das deutlich entspannter fotografieren. Bei langem Fell wird aus dem Heideshooting sonst ziemlich schnell ein unfreiwilliges Ganzkörperbad.

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Fazit

Die Heide ist für mich deshalb nie einfach nur eine lila Fläche.

Es sind die verschiedenen Perspektiven, die Weite, kleine Details wie Spinnweben und Tautropfen, das Licht – und natürlich der Hund selbst –, die dafür sorgen, dass jedes Shooting anders aussieht.

Und vielleicht ist genau das mein Lieblingsaspekt an dieser Location: Ich muss nicht ständig nach einer neuen Kulisse suchen. Ich kann mich auf den Hund konzentrieren und trotzdem immer wieder neue Bilder gestalten.

Wenn du Lust hast, mit deinem Hund selbst einen Vormittag oder Nachmittag in der Heide zu erleben, dann lass uns gern ein Heideshooting vereinbaren.

Sonja, Hundefotografin bei tierfotografie-tessen.de

Hey, ich bin Sonja

Leidenschaftliche Tierfotografin mit Herz. Meine Mission: die einzigartige Verbindung zwischen dir und deinem Hund in authentischen Bildern festzuhalten. Jeder Blick, jedes Spiel, jeder Nasenstups erzählt eure Geschichte. Damit das gelingt, muss die Chemie zwischen uns stimmen, und dafür lernst du mich am besten schon hier ein bisschen kennen: Ich bin unkompliziert und mega geduldig. Bei mir gibt es kein MUSS, nur ein KANN. Möchtest du wissen, ob ich die richtige Fotografin für dich bin?

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